#440
Alfons der Weise.
The Alphonsine Manuscript Chess Problems with additional solutions and remarks.
Copied for William Coates, and presented by John G. Belden.
Handschriftliche Abschrift aus der Zeit um 1880. 8°. 2 Bll. Titel und Vorrede, 9
Bll. mit 103 Diagrammen, 1 Bl. weiß, 7 Bll. Lösungen. Brauner Halblederband mit
goldgeprägtem Titeldruck auf Vorderdeckel. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Mit
eigenhändigen Anmerkungen des britischen
Schachkomponisten und Schachhistorikers John Keeble
(1855 - 1939) über die Abschrift auf Vorsatz. Zur Bedeutung der Handschrift von
Alfons dem Weisen vergl. van der Linde I, 137 ff. und 278 ff. Das
Schachzabelbuch des Königs Alfons des Weisen vom Jahr 1283 ist die
"älteste europäische Urkunde des Schachspiels ... eine kostbare
Pergamenthandschrift" die auf Anordnung Alfons X. d. Weisen bearbeitet wurde und
neben dem Schachspiel auch das Trictrac- und Mühlespiel behandelt. Es enthielt
auch eine Schachproblemsammlung,
deren 103 Probleme in der vorliegenden Ausgabe
in einer kalligraphisch schönen handschriftlichen Abschrift wiedergegeben
sind.
Zustand:
Innen etwas gebräunt und vereinzelt fleckig, wenige Seiten stärker und mit
wenigen handschriftlichen Randnotizen. Einband etwas berieben und bestoßen, am
Rücken und den Ecken beschabt.
€
180,00
#441
Bone, William.
Private Ausgabe mit einem Manuskript von William Bone mit eigenhändig
aufgemalten Diagrammen mit Figurenpositionen in Rot und Schwarz,
handschriftlichen Notationen und kurzen textlichen Notizen. Ohne Ort, aus der
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Folio. 3 eigenhändig geschriebene Seiten
mit Anmerkungen, 1 Seite mit eigenhändig von Rimington Wilson geschriebene
Anmerkung zu diesem Manuskript, 19 Bll. mit 110 Diagrammen, 11 Bll. Notationen
“Extracts from Silberschmidt“, 1 Bl. Abkürzungserklärung. Pergamentband. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Mit
Namenszug und eigenhändiger Notiz des
englischen Schachbuchsammlers des 19. Jahrhunderts J. W. Rimington Wilson
auf Innenspiegel: “W. Bone’s autograph copy from his Chess Library May 1875”.
Die schön ausgeführte Handschrift enthält
Entwurfsskizzen für Diagramme, die als Vorlage für die Zeichnungen in der
Reinschrift der Lolli - Übersetzung dienten und Auszüge mit Notationen aus
Silberschmidt.
William Bone (1810 - 1874) war ein britischer Problemkomponist.
Zustand:
Buchblock gelockert. Innen gebräunt, an den Rändern stärker und vereinzelt
fleckig. Einband stark angestaubt, etwas bestoßen und fleckig. Rücken mit
Defekten.
Seltenes Manuskript.
€
120,00
#442
Falkbeer, Ernst Karl und Johann Jacob Löwenthal.
2 eigenhändig geschriebene Beiträge in einem Band:
I.
Hampe’sche Eröffnung. Eigenhändig von Ernst Karl Falkbeer geschriebenes
Manuskript auf 54 unn. Bll.
/ II.
Hampe’s games of chess. Eigenhändig von J. J. Löwenthal geschriebene Notationen
mit Partien von Hampe und wenige Anmerkungen aus der Zeit um 1870. 8 montierte,
getöntem Bll. Neuer schwarzer Leinenband mit goldgeprägtem Titeldruck auf Rücken
und Kopfgoldschnitt. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Ad I:
Nach den Hinweisen von Lothar Schmid; eigenhändig von Ernst Falkbeer
geschriebene Abhandlung über die Hamppe’sche Eröffnung, die auch Partien von
Hamppe enthält (u. a. gegen Löwenthal und Falkbeer). Der österreichische
Schachmeister Ernst Karl Falkbeer (1819 – 1885) war einer der starken
Schachmeister seiner Zeit, gründete 1855 die Wiener Schachzeitung und führte das
Falkbeer – Gegengambit in die Praxis ein.
Ad II:
Enthalten sind
die eigenhändig von Löwenthal geschriebenen Notationen mit wenigen Anmerkungen
von Partien von Hampe.
Der britische Schachmeister ungarischer Abstammung Johann Jacob Löwenthal (1810
- 1876) war einer der besten Schachspieler des 19. Jahrhunderts. Er gewann die
Turniere in Manchester 1857, Birmingham 1858 und verlor einen Wettkampf mit dem
von ihm bewunderten Morphy im selbem Jahr. Löwenthal war Redakteur mehrerer
Schachzeitungen. -
Der schweizerisch - österreichische Schachmeister Carl Hamppe (1814 – 1876) gilt
als Begründer der
Wiener Partie, die
zeitweise unter dem Namen Hamppe‘s Eröffnung bekannt war.
Berühmt wurde er auch durch das Hamppe
– Allgaier - Gambit
und seine 1870 gespielte "Unsterbliche Remispartie" gegen Philipp Meitner.
Zustand:
Am Ende sind 36 weiße Bll. zusätzlich eingebunden. Blätter des ersten Teils
etwas fleckig. Die Blätter des zweiten Teils sind gebräunt und etwas fleckig,
teilweise stärker und teilweise mit Knickspuren, an zwei Seiten unbeschnitten.
Stempel auf letztem Vorsatz.
Interessanter Beitrag zur Schachgeschichte.
€
450,00
#443
Kotow. Löwenfisch, G.
Sowremennyj debjut. Tom perwyj. Otkrytyje debjuty. Moskau und Leningrad,
Fiskultura i Sport, 1940. 8°. 389 Seiten, 1 Bl. Originaler Leinenband. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Sacharow 654. Mit
eigenhändiger Widmung des sowjetischen
Großmeisters Alexander Kotow
(1913 – 1981) in russischer Sprache auf Vorsatz. Der vorliegende 1. Band von
"Die moderne Eröffnung" behandelt die offenen Spiele. Der größte Teil der
Auflage fiel im Herbst 1941 einem Angriff auf das Auslieferungslager südlich von
Leningrad zum Opfer.
Zustand:
Innen stärker gebräunt und oben teilweise randig. Einband angestaubt und etwas
bestoßen. Rücken oben mit Defekt.
€
30,00
#444
Baruch, Hirsch.
Schach – Tractat. Eigenhändige Abschrift von Antonius van der Linde aus dem Jahr
1873 von: Baruch, Hirsch. Schach – Tractat. Berlin, Rüdiger, 1747. 8°. 16
Seiten, 1 Bl.
Brauner Halblederband mit goldgeprägtem Rückentitel. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Mit eigenhändiger Unterschrift und
Nummerierung von Tassilo von Heydebrand und der Lasa auf einem Exlibris
mit seinem Familienwappen auf Innendeckel:
"No ... 1884 Lasa" Mit eigenhändiger Notiz des niederländischen
Schachhistorikers Antonius van der Linde auf Vorsatz:
“Vom Original sind nur zwei Exe. bekannt. Das eine in der Bibliothek zu Weimar,
das zweite in meiner Sammlung. Diese mit der gedruckten Seitenzahl genau
stimmende Abschrift für Herrn von der Lasa ist gleichfalls unicum, der
Uebersichtlichkeit wegen aber aus der Ziffernotation übersetzt. v. d. Linde
Berlin, März 1873.“ Darunter eigenhändige Notiz von Lasa: “Hierfür gedanckt 9 /
4 73 v. d. Lasa“. Vergl. dazu VD18 12941735; vergl. dazu Linde – N. 443; vergl.
van der Linde II, 28: “Nur interessant wegen der grossen Seltenheit. Ein
Exemplar findet sich in der Bibliothek zu Weimar, ein zweites aus K. F. Köhler’s
antiq. Anzeigeheft 231, Leipzig 1872 Nr. 1103, in meiner Schachbibliothek.“
Abschrift der seltenen Kleinschrift mit 4 Abschnitten: Die Vorrede. Die
Conditiones. Das Reglement. Einige Practica des Schach. Der niederländische
Schachhistoriker Antonius van der Linde (1833 - 1897) war der bedeutendste
Schachbibliograph des 19. Jahrhunderts.
Zustand:
Innenspiegel und Vorsätze fleckig.
Innen leicht gebräunt, wenige Seiten stärker und vereinzelt fleckig. Seiten
teilweise etwas wellig. Einband wenig bestoßen, am Rücken stärker.
Von allergrößter Seltenheit.
€
1200,00
#445
Linde, Antonius van der.
Das erste Jartausend der Schachlitteratur (850 - 1880). Zusammengestellt.
Berlin, Springer, 1881. 8°. 112 Seiten (1 Bl. Anzeigen fehlt). Brauner
Halblederband mit leicht goldverziertem Rücken. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Linde - N. 40; vergl. Kieler Schachkatalog 470.
Mit eigenhändiger Unterschrift und
Nummerierung von Tassilo von Heydebrand und der Lasa auf einem Exlibris mit
seinem Familienwappen auf Innendeckel: "No ... 1885 Lasa".
Die Ausgabe enthält viele eigenhändige Notizen
und Anstreichungen von Tassilo von Heydebrand und der Lasa:
auf dem Vorsatzblatt verso mit Notiz in englischer Sprache, dass Lasa in dieser
Bibliographie Anstreichungen und handschriftliche Zusätze bezüglich der
von Gilberg zusammengestellten Sammlung von Werken zum Schachspiel und welche
Werke Lasa nicht in seinem Bestand hat. Am Ende sind zwei eigenhändig von Lasa
beschriebene Blätter mit einer Auflistung von Zeitschriften mit Schachartikeln
eingebunden.
Originalausgabe.
Bekannte Standardbibliographie zur Schachliteratur mit 3362 Eintragungen in
alphabetischer Sortierung.
Zustand:
Innendeckel mit Leimschatten. Innen gebräunt, Buchschnitt teilweise stärker.
Einband etwas bestoßen, an den Ecken und Rücken beschabt. Rücken mit Defekten.
Seltenes Sammlerstück.
€
300,00
#446
Linde, (Antonius) van der.
Quellenstudien zur Geschichte des Schachspiels. Berlin, Springer, 1881. Gr. -
8°. Mit wenigen Textskizzen und vielen Diagrammen. VII (inkl. Titel), 412
Seiten. Rotbrauner Halbleinenband mit goldgeprägtem Titeldruck auf Rücken und
Kopfgoldschnitt. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Linde - N. 226; Kieler Schachkatalog 1015.
Aus dem Inhalt:
Das Schachspiel des Mittelalters. Abarten des (alten) Schachspiels.
Schachmiscellen. Ex Oriente lux! Bei den umfangreichen Darstellungen werden u.
a. das Schachwerk von Alfons X., das lateinisch - pikardische Schachwerk des
Nicholaus von S. Nicholai, Abarten des Schachspiels (Würfelschach,
Linienschachspiel in China) und auch Persönlichkeiten als Schachspieler
beschrieben. In den Kapitel "Ex Oriente Lux!" schaffte van der Linde es viele
als verschollen erachtete arabische Schachklassiker inhaltlich auf zubereiten
und so die arabisch - islamischen Schachgeschichte dem europäischem Verständnis
zugänglich zu machen.
Zustand:
Vorsatz mit privatem Stempel und Leimschatten. Innen etwas gebräunt.
Einband etwas bestoßen.
Seltene Ausgabe.
€
450,00
#447
Magee, James F.
(Hrsg.)
Good companion (Bonus Socius): XIIIth century manuscript collection of chess
problems ... to which is added a short narrative of Jacobus Cessolis and the two
french champions Philidor and La Bourdonnais.
Florence, Tipografia Giuntina, 1910. 8°. Mit 1 farbigem Frontispiz und 27, meist
doppelseitigen Tafeln (davon 20 Faksimiles vom Originalmanuskript) und einigen
Textabb. 68 Seiten. Brauner
Lederband mit goldgeprägtem Titeldruck auf Rücken, Schließe und Beschlägen. (Als
aufgeschnittene Broschur gebunden) (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Linde - N. 2362; Betts 32 - 21
(mit abweichender Tafelangabe).
Mit
eigenhändiger Widmung des amerikanischen
Schachkomponisten und Herausgebers der Publikation des "Good Companion Chess
Problem Club" James F. Magee Jr.
(1867 - 1955) auf Vorsatz: “With compliments of the editor“.
Mit
eigenhändigem Namenszug des englischen
Schachhistorikers Harold J. R. Murray
(1868 - 1955) auf Vorsatz.
No. 22 aus einer limitierten Auflage.
Die Ausgabe enthält photographische Wiedergaben des lateinischen Schachproblem -
Manuskriptes, das unter dem Titel "Bonus Socius" bekannt ist, sowie
Erläuterungen, Geschichte und eine englischen Übersetzung. Es folgen noch
Ausführungen über das Manuskript von Cessolis, Philidor und La Bourdonnais.
Zustand:
Handschriftliches Notizblatt auf Innendeckel montiert. Innen gebräunt. Einband
etwas berieben.
Seltene Ausgabe.
€
150,00
#448
Morphy - Meunier.
Notizheft aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit handschriftlichen
Notationen von 39 Partien, die J. Meunier gespielt hat, darunter eine Partie
gegen Morphy u. 3 Schachproblemen (mit Diagramm). 8°. 36 unn. Bll., 20 Bll.
weiß. Lose im lederbezogenen Umschlag. (LS)
*
Das Notizheft enthält 39 Partien, die J.
Meunier in den Jahren 1859 – 1861 gespielt hat, darunter am 7. Mai 1860 eine
Partie gegen Morphy.
Zustand:
Innen fleckig und stärker gebräunt, wenige Blätter mit Defekten. Die Heftung ist
defekt, dadurch sind die Blätter lose. Umschlag stark angestaubt und bestoßen.
Rücken unsachgemäß repariert.
€
40,00
#449
Platoff, Wassili und Michail.
Sbornik schachmatnych etjudow. Sammlung der Endspielstudien. Moskau,
Selbstverlag, 1914. 8°. Mit 153 Diagrammen. XII, 306 Seiten. Grüner
Halblederband.
(LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Linde - N. 2224; Sacharow 90.
Eines von 500 Exemplaren.
Mit eigenhändiger Widmung von einem der Autoren auf Vorderumschlag: “Herrn
Schachmeister Dr. Siegbert Tarrasch in Verehrung die Verfasser St. Petersburg
1914“. Die vorliegende Sammlung umfasst in der Mehrzahl Studien, die im Zeitraum
von 1903 - 1914 veröffentlicht wurden. Die Anordnung des Materials erfolgte nach
einem vorher festgelegten Plan, nämlich den "Kampf zwischen den verschiedenen
Steinen möglichst vollständig zu veranschaulichen, ebenso ... die
verschiedenartigen Kombinationen und die Eigenart der einzelnen Figuren,
Angriff- und Verteidigungsmanöver, die beim Kampfe der verschiedenen Steine
möglich sind, zu demonstrieren." (Vorwort)
Text in deutscher und russischer Sprache,
Notizen zu den Lösungen in Russisch. Die Brüder Wassili und Michail Platow
zählten zu den Pionieren auf dem Gebiet der Endspielstudien.
Zustand:
Orig. Vorderumschlag eingebunden. Innen etwas gebräunt und vereinzelt fleckig.
Einband etwas angestaubt, an Ecken und Kanten bestoßen.
Gesuchte Ausgabe.
€
180,00
#450
Polgár.
Schwarzweiße Werbekarte aus der Zeit um 1990 mit drei eigenhändigen
Unterschriften der Geschwister Polgár auf der Vorderseite. Größe der Karte 14,8
x 10,5 cm. (LS)
* Mit
den eigenhändigen Unterschriften der
ehemaligen Schachweltmeisterin der Frauen Zsuzsa Polgár, der Großmeisterin Judit
Polgár, der Großmeisterin der Frauen Zsófia Polgár.
Werbekarte für Mephisto Schachcomputer, die Vorderseite zeigt die Geschwister
Polgár mit einer großen Damenschachfigur. Beiliegt: Werbepostkarte für Controll
mit einer Aufnahme der Geschwister Polgár mit Schachbrett und Computer.
Zustand:
Mit geringen Gebrauchsspuren.
€
30,00
#451
(Ponziani, Domenico L.)
Il Giuoco incomparabile degli Scacchi, suiluppato con nuovo metodo, per condurre
chiunque colla maggiore facilita dai primi elementi sino alle finezze piu'
magistrali. Opera d'Autore Modenese,
divisa in tre parti
... Prima Edizione Romana eseguita su quella di Modena del 1782. Rom, Ercole,
1829.
8°. Mit 3 Diagrammen. VIII, 242 Seiten, 1 Bl. Defekter Halblederband. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Mit eigenhändiger Notiz
des englischen Schachschriftstellers George Walker
(gest. 1879) auf Vorsatz: “Went through Ponziani, and made notes – 1832 – G.
Walker“ und vielen eiegnhändigen Anmerkungen von Walker auf den weißen Blättern.
Der englische Schachschriftsteller George Walker (gest. 1879) war Schüler
MacDonnells, Präsident des Schachclubs in Nottingham und Sekretär des St.
Georges Chess Club. Mit
Namenszug des englischen Schachbuchsammlers
des 19. Jahrhunderts J. W. Rimington Wilson
auf Inenndeckel. Schmid S. 276f.; van der Linde I, 375; Linde - N. 532. Domenico
Ponziani war Professor für Zivilrecht, einer der führenden italienischen Autoren
des 18. Jahrhunderts. Ponziani propagierte das freie Figurenspiel, die Bauern
waren Wegbereiter für die Figuren. Nach ihm ist die "Ponziani - Eröffnung"
benannt. "Das Ganze zerfällt in drei Theile, deren erster ... eine
schätzenswerte Kritik der bekannten Autoren jener Zeit enthält. Im zweiten
Theile ... folgen dann das Giuoco piano ... die unregelmäßigen Anfänge ... Den
letzten Theil nehmen die regelmäßigen Spielendungen und 50 künstliche Endspiele
ein ..." (Schmid S. 276)
Zustand:
Buchblock gelockert. Innen etwas gebräunt und fleckig, teilweise stärker. Mit
weißen Seiten durchschossenes Exemplar.Einband angestaubt und bestoßen. Rücken
mit Defekten.
€
180,00
#452
Problemschach.
4 Postkarten mit gedruckten Problemstellungen und eigenhändig von 4
Problemfreunden / Problemkomonisten geschriebenen kurzen Notizen aus den 1910er
bis 19309er Jahren. Verm Ende des 20. Jahrhunderts. Größe der Karten 9 x 14 und
10 x 15 cm. (LS)
* Mit der
eigenhändigen Unterschrift von Walther von
Holzhausen (1876 – 9. Aug. 1935) sowie den eigenhänigen Unterschriften und
kurzen Notizen u. a. von George Hume (1862 – 1936), Franz Palatz (1896 – 1945)
Zustand:
Die Karten sind etwas gebäunt, teilweise stärker, haben geringe Gebrauchsspuren.
Eine Karte ist gelocht und eine Karte mit Eckabriss.
€
30,00
#453
Schellenberg, Paul.
Lachschach. Ausgewählte Schachhumoresken aus den Jahren 1881 - 1911. Leipzig,
Veit, 1912. 8°. Mit Diagr. VI, 1 Bl., 285 Seiten, 1 Bl. Anzeigen. Orig. Pappband
mit Vorderdeckelillustration. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Linde - N. 4661.
Mit
eigenhändiger Widmung des
Schachschriftstellers und Funktionär des DSB Paul
Schellenberg
(1843 - 1920) auf Vorsatz. Privater Stempel auf Innendeckel und
eigenhändige Widmung des ersten Vorsitzenden
des Deutschen Arbeiter – Schachbundes Robert Oehlschläger
auf Vorsatz. Vergnügliche Zusammenstellung von humorvollen Begebenheiten und
Beiträgen rund um das Schachspiel.
Zustand:
Buchblock gelockert. Innen etwas gebräunt. Einband wenig berieben.
€
30,00
#454
Schmitt, E. A.
Der Rösselsprung mit Variationen seinem lieben Freund G. Hager gewidmet. St.
Petersburg, den 6 / 18 Mai 1857. Eigenhändig von Ed. Aug. Schmitt geschriebenes
Manuskript. 8°. 104 Seiten mit 100 Rösselsprungdiagrammen, 26 Bll. (meist mit
Rösselsprungdiagrammen), 20 Bll. Lösungen. Schwarzer Halblederband mit
goldverziertem Rücken. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Zu E. A. Schmitt vergl. Gaige, Chess Personalia, 378. Kalligraphisch schön
ausgeführtes, eigenhändig geschriebenes und gezeichnetes Manuskript von E. A.
Schmitt (1804 – 1880), wobei jedes Rösselsprungdiagramm auf einer Seite steht.
Enthalten sind 20 Diagramme mit Rösselsprung in Reimen. Teilweise in etwas
schwächerer Schrift geschrieben.
Zustand:
Privater Stempel auf Vorsatz. Buchblock etwas gelockert. Innen etwas gebräunt
und vereinzelt fleckig. Einband stärker berieben und bestoßen.
€
120,00
#455
Seitz, Adolf.
5 postalisch gelaufene Postkarten, davon eine mit Schachmotiv und Sonderstempel
zum “10° Festival Internazionale Scacchi
… 1968” in Imperia u. kurzer
eigenhändig von Adolf Seitz
geschriebener Notiz in dt. Sprache aus der Zeit von 1963 - 1968. Größe der Karte
je. 14,8 x 10,5 cm. (LS)
* Der Schachmeister und Schachjournalist Adolf Seitz
(1898 - 1970) war Teilnehmer an vielen internationalen Turnieren und war auch
als Sekretär von Tarrasch und Bogoljubow tätig. 4 Postkarten mit Ansichten von
Imperia, und eine mit Schachmotiv zum Turnier in Imperia 1968.
Zustand:
Die Karten sind etwas gebräunt, und haben Gebrauchsspuren.
€
30,00
#456
Sterling, Marquez M.
Paginas de ajedrez con una carta Prologo de Andres Clemente Vásquez Campéon de
México. Madrid, Librería de Fernando Fe, 1896. 8°. 63 Seiten. Orig.
geheftet.(LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Linde – N. 1127.Mit
eigenhändiger Widmung
des Verfassers auf Vorsatz “El Autore“.
Carlos Manuel Agustín Márquez-Sterling y Loret
de Mola (1872 – 1934)
war kubanischer Diplomat und Schachmeister und 1934 wurde er für ein paar
Stunden Präsident von Kuba.
Zeitweise war er auch Präsident des Schachclubs von
Mexiko-Stadt. Im Jahr 1900 spielte er beim berühmten Turnier in Paris sogar
gegen den Weltmeister Emanuel Lasker.
Zustand:
Name auf Vorsatz. Innen gebräunt und fleckig. Umschlag defekt, angestaubt und
teilweise verblichen.
Seltene Kleinschrift
€
90,00
#457
Tarrasch, Friedrich Max.
7 Bände mit den eigenhändig von Friedrich Max Tarrasch geschriebenen Tagebüchern
der Jahre 1905 - 1908. 8°. Mit vielen beiliegenden, montierten oder
eingebundenen Fotos, Briefen, Postkarten und Zeitungsartikeln. Halbleinenbände
mit handschriftlichem Titelschild auf Vorderdeckel. (LS)
*
Mit Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Friedrich Max „Fritz“ Tarrasch (1888 - 1915) war der älteste Sohn des deutschen
Schachmeisters Siegbert Tarrasch. Er veröffentlichte 1912 eine Abhandlung mit
dem Titel „Der Übergang des Fürstentums Ansbach an Bayern“. Friedrich Max
Tarrasch war Leutnant im Ersten Weltkrieg fiel im Mai 1915 an der Westfront.
Die Tagebücher enthalten
die persönlichen und eigenhändig geschriebenen Aufzeichnungen von Friedrich Max
Tarrasch, die mit Beilagen wie Fotos, Briefe, Postkarten und Zeitungsartikel
vermehrt sind. Die Tagebücher geben ein interessantes Bild von den Interessen,
den Reisen, den Aktivitäten, dem persönlichen und familiären Umfeld und der
Gefühlslage von Friedrich Max Tarrasch.
An wenigen Stellen gibt einen Bezug zum Schach,
so z. B. vom Schachwettkampf in Düsseldorf und ein Abend mit Marshall, Postkarte
vom Wettkampf Marshall - Tarrasch, mit Zeitungsartikeln zum Wettkampf Lasker –
Tarrasch und einer kurzen Erwähnung einer eigenen Schachpartie. Die
Zusammenstellung ist unkollationiert und nicht weiter bestimmt auf den
schachlichen Gehalt des Vaters.
Zustand:
Die Bände sind teilweise nicht komplett. Private Stempel auf Innendeckel. Alle
Bände innen gebräunt und leicht fleckig, teilweise stärker und teilweise mit
Leimschatten. Einige Seiten und Beilagen mit Defekten, teilweise fehlen Seiten
oder sind lose. Einbände bestoßen und stärker angestaubt. Die Bände müssen vom
interessierten Sammler besichtigt werden.
Unkollationiert.
€
120,00
#458
Tarrasch, Paul.
Notizheft mit 20 Blättern, auf denen Paul Tarrasch eigenhändig die Notationen
von 18 Partien geschrieben hat. 8°. Orig. geheftet. (LS)
*
Sammlerexlibris Lothar Schmid.
Das Notizheft enthält die Notationen von 7
Partien, die Paul Tarrasch gegen Kirschbaum, Schilling, Weber, Keil gespielt hat
und 11 Partien vom Wettkampf Anton – Paul Tarrasch (15.11. – 11.1.1912).
Paul Tarrasch (15. April 1892 – 9. September 1912) war der jüngste der drei
Söhne des deutschen Schachmeisters Siegbert Tarrasch und nahm sich 1912 aus
Liebeskummer das Leben. Er der beste und talentierteste Schachspieler unter den
drei Söhnen und galt als schachliche Nachwuchshoffnung. Nach einer Partie gegen
Capablanca bei einer Simultanvorstellung bekam er vom späteren Weltmeister ein
nachträgliches Lob für seine Spielweise. Von seinen gespielten Partien sind nur
sehr wenige notiert und veröffentlicht worden, sodass dieses Notizheft ein
seltenes Sammlerstück ist.
Zustand:
Die Seiten sind gebräunt und mit senkrechter Knickfalte. Der Umschlag ist
teilweise ausgeblichen und hat Randdefekte.
€
50,00